Izola – Ein verstecktes Paradies

Wir sind am Meer!

Unsere erste Station am Meer begann in Izola, einer verschlafenen Kleinstadt an der Adriaküste Sloweniens. Wir verbrachten drei wundervolle Tage am Autokamp Jadranka, wo wir uns zusammen mit unserer G-Klasse von den regenreichen Tagen in Slowenien erholen konnten. Besonders genossen wir den Ausblick aus unserem Dachzelt, das direkt aufs Meer blickte – ein Erlebnis, das wir in den kommenden Monaten wohl oft wiederholen werden, aber niemals zu viel haben könnten.

Duft von frischer Wäsche und verwinkelten Gassen

Das erste, was uns auffällt, ist der angenehme Duft frischer Wäsche. Diese hängen an Leinen über den Gasse und erfüllen die Luft mit einem heimeligen Aroma. Izola ist sehr fotogen und ein Geheimtipp für Naturliebhaber: Überall blühen Pflanzen, es ist satt und grün, Palmen wiegen sich sanft im Wind, Weinreben ranken sich um alte Mauern und Olivenbäume säumen die Wege. Der Duft von Jasmin mischt sich mit der Meeresbrise und schafft eine Atmosphäre, die zum Erholen einlädt.

Einblick in das Leben der Einheimischen

Manchmal wünschen wir uns, einen heimlichen Blick in die Häuser der Einwohner zu werfen. Die Fenster stehen meist offen, und wir hören das leise Murmeln von Musik oder Nachrichten, die aus den Wohnungen dringen. Es ist ein flüchtiger Einblick in das alltägliche Leben dieser verschlafenen Stadt, das von Einfachheit und Gelassenheit geprägt ist.

 
 
 
 

Ein Hauch von Sommer am Strand

Ein kurzer Spaziergang führt uns zum nahegelegenen Strandabschnitt, wo bereits der Duft von Sonnencreme in der Luft liegt. Hier, am Rande der Stadt, spüren wir die ersten Vorboten des Sommers. Der Strand ist noch ruhig, doch kann man sich leicht vorstellen, wie er in wenigen Wochen durch Sommerferien und den anstehenden Tourismus erfüllt sein wird.

 
 

Historisch gesehen hat Izola eine reiche und faszinierende Vergangenheit. Ursprünglich war die Stadt eine Insel (daher der Name, der aus dem italienischen "isola" für Insel stammt) und wurde erstmals im 7. Jahrhundert erwähnt. Im Laufe der Jahrhunderte gehörte Izola zu verschiedenen Reichen und Staaten, darunter das Römische Reich, die Republik Venedig und das Habsburgerreich. Diese vielfältigen kulturellen Einflüsse sind in der Architektur und dem Charme der Stadt noch heute spürbar. Die Altstadt, mit ihren engen Gassen und historischen Gebäuden, erzählt Geschichten aus einer Zeit, als Izola ein bedeutender Handels- und Fischereiort war.

 
 
DanielaSlowenien, Izola, Meer