Kurzer Abstecher nach Piran
Nach unserer Zeit in Izola haben wir einen kurzen Abstecher in das nächstgelegene Küstendorf Piran gemacht. Die Straßen erfordern für Giovanni (unser Auto) einen ordentlichen Anstieg. Langsam aber stabil (passend für sein Alter) überwindet er jegliche Steigung und führt uns auf die andere Seite.
Wir haben eine Nacht am Auto Stop im Kamp Fiesa verbracht. Der Zugang zum Wasser liegt in unmittelbarer Nähe. Es ist Anfang Juni und wir haben das Gefühl, dass hier schon der Hochsommer ausgebrochen ist. Spielende Kinder verteilen sich auf den Wiesen. Während Hunde sich glücklich am Strand wälzen. Wir sind gleich bei Ankunft erstmal ins kühle Nass gesprungen sind.
Entlang der Küste
Gegen Abend sind wir mit einem kleinen Spaziergang entlang der Küste direkt in die Ortschaft angekommen. Piran ist eine der ältesten und malerischsten Städte an der slowenischen Adriaküste.
Historie
Die Geschichte von Piran beginnt in der Antike, als die Region von den Illyrern und später von den Römern besiedelt wurde. Der Name "Piran" leitet sich wahrscheinlich vom griechischen Wort "pyros" ab, was "Feuer" bedeutet, möglicherweise in Bezug auf einen alten Leuchtturm, der Schiffe in den Hafen leitete.
Der Duft von Passionsblume
Heute ist Piran bekannt für sein gut erhaltenes mittelalterliches Stadtbild. Zwischen den verwinkelten Gassen blühen und duften Passionsblumen. Die kleinen Gärten innerhalb der Stadtmauern wirken wie aus einer anderen Zeit. Das Herz der Stadt ist der Tartini-Platz, benannt nach dem berühmten Violinisten und Komponisten Giuseppe Tartini.
Wir haben den Besuch bei Sonnenuntergang und einem Abendessen ausklingen lassen. Leider war die Zeit in Piran viel zu kurz.
Wir sind uns daher sicher, wir werden diesen schönen Ort irgendwann wieder besuchen.