Lackierung und Restaurierung
Die Entdeckung von unserem “Giovanni” bei eBay Kleinanzeigen ist alles andere als “Liebe auf den ersten Blick”. Wir sind von der Historie und den Abenteuern des Autos total begeistert. Auch mit dem Zustand der Karosserie (wenig Rost), des Motors (nicht einmal 100.000 km) und allen anderen technischen Voraussetzungen können wir mehr als zufrieden sein. Der Innenausbau ist logisch durchdacht und braucht abgesehen von einer Grundreinigung keine Überarbeitung, um für unsere Reise gewappnet zu sein - auch das ist für uns in Anbetracht der verbleibenden Zeit sehr willkommen. Doch die rote Lackierung findet bei uns kein Gefallen. An den Stoßstangen blättert der schwarze Lack ab - darunter kommt das Olivgrün aus der Militärzeit zum Vorschein. Vorhänge, die einst dunkelblau waren, sind vom Sonnenlicht verblichen. Die Dachkiste verliert ihren Lack, Schrauben sind rostig und die Holzelemente sind durchgeweicht. Die Reifen sind unterschiedlich groß und nach der langen Sibirien Reise ohne verbleibende Profiltiefe. Die schwarze, längliche Seitenfläche erinnert an einen Leichenwagen. Das gesamte Fahrzeug ist überzogen von einer Patina aus Staub, Sand und Schmutz, die sich auf der Seidenstraße gebildet und festgesetzt hat. Aber dennoch: Uns ist schnell klar, dass die Grundlage perfekt ist. Ein altes G-Modell, technisch guter Zustand - was für ein Traumauto! Für den Rest braucht es zunächst etwas Fantasie. Viele der Dinge, die uns nicht gefallen, sind nur optischer Natur - also nicht von zentraler Bedeutung und schritt für schritt zu beheben - in Form eines tollen Projekts, das uns während der Reise begleiten soll. Wir haben eine Vision, und vertrauen unserem Bauchgefühl, dass dieser “G” die perfekte Wahl für uns ist und unserem neuen Lebenskapitel eine ganz besondere Note verleihen wird.
Eines der letzten Fotos in Rot - am Grenzübergang zwischen Bosnien und Montenegro
Für die Lackierung finden wir eine Werkstatt im Kosovo, die eigentlich auf Rover Defender spezialisiert ist, aber auch Erfahrung mit G-Klassen hat. Wir bekommen einen Termin für Anfang Juli 2024. Der Kosovo liegt auf unserer Route nach Südosten. Die ersten beiden Monate der Reise dürfen wir noch mal im nostalgischen Rot unterwegs sein, und erleben einen tollen und abenteuerlichen Sommer. Doch dann ist es so weit. Nach unserer Ankunft im Kosovo wird das Auto in der Werkstatt abgestellt und wir mieten für einen Monat eine kleine Wohnung im Zentrum von Pristina. Die Lackierung soll ca. 2 Wochen dauern, doch mit unseren Extrawünschen (schwarze Details, Arbeiten an der Karosserie, Innenausbau) planen wir direkt die doppelte Zeit ein - was sich als perfekt herausstellen sollte, denn nach 3 1/2 Wochen steht das Auto abfahrbereit auf dem Hof. Die letzten Tage vor der Abreise nutzen wir, um wieder einzuziehen, alles zu sortieren, mit dem Team Essen zu gehen und ein Gruppenfoto zu machen - bevor wir dann nach genau einem Monat mit frisch lackiertem Auto in Richtung Nordmazedonien aufbrechen.
Lackierung der Karosserie
Bei der Volllackierung eines Fahrzeugs geht es zu 80% um Vorbereitung und 20% um Umsetzung. In den ersten 3 Tagen werden sämtliche Anbauteile an der Karosserie entfernt: Zierleisten, Dachträger mit Dachzelt, Ersatzrad, Stoßstangen, Türen, Lichter, Kühlergrill, Scheiben, Leiter, Tankstutzen und vieles mehr.
Daraufhin folgen weitere 3 Tage mit Arbeiten an der Karosserie:
Der alte Dachträger, den wir haben entfernen lassen, war mit Nieten am Dach befestigt, die aufgebohrt werden mussten, und 24 Löcher hinterlassen haben, die zunächst provisorisch verschlossen wurden (mit eine gummiartigen Karosserie-Dichtmasse). Dies musste für die ca. 2000 Kilometer bis in den Kosovo ausreichen - und hat kein Problem dargestellt. Diese Löcher werden geschweißt - mit kleinen Metallplatten, die vom Innenraum gegen die Löcher gedrückt werden. Anschließend kommen hier Rostschutz und Füllmasse drauf.
Auf dem Dach gibt es weitere Anbauteile des Militärs und diverse öffnungen. Das größte Loch hat mehr als 5 cm Durchmesser und wurde zuvor für ein großes Flutlicht verwendet. Auch hier kommt eine Metallplatte dahinter, und der Ring wird sauber verschweißt und mit Rostschutz und Füllmasse versehen. Weitere Anbauteile des Militärs (z.B. Befestigungen von Antennen) werden komplett entfernt. Wir belassen auf dem Dach 2 Ausgänge für Kabel. Vorne für LED Scheinwerfer und hinten für eine USB-Steckdose, die zum Dachzelt hoch führt.
Am Kofflügel vorne rechts gibt es eine größere Beule, die mit etwas Hämmern am Blech und einer neuen Füllmasse perfekt entfernt werden kann.
Die Karosserie wird komplett abgeschliffen, an manchen Stellen stärker (vor allem da, wo Ausbesserungen und Füllarbeiten stattgefunden haben) und an manchen Stellen weniger (dort, wo die Oberflächen so gut sind, dass man durch das Schleifen nur Unebenheiten verursachen würde.)
An den Radhäusern und wenigen anderen Stellen finden sich kleine Roststellen - maximal 5 cm in der Länge und zum Glück überall nur oberflächlich. Diese werden alle abgeschliffen und ebenfalls wie oben beschrieben durch Rostschutz und Füller für die Lackierung vorbereitet.
Nach der ersten Arbeitswoche ist die Karosserie zur Lackierung vorbereitet und wird mit einer dunklen Grundierung versehen. Diese Grundierung wird sehr sorgfältig mit feinem Schleifpapier (nass) behandelt, was den letzten Schritt vor dem Auftragen der neuen Farbe darstellt.
Nicht zu vernachlässigen ist das Abkleben mit viel Papier, Folien und Tape. Motorraum, Innenraum, Sitze, Reifen und andere Stellen werden sorgfältig abgedeckt.
Besonders viel Aufwand stellt bei der alten G-Klasse das Armaturenbrett dar. Dieses ist ist Wagenfarbe lackiert, und muss auch entsprechend vorbereitet werden. Hier ist es wichtig, das richtige Maß zwischen Auseinanderbauen und Abkleben zu finden. Nimmt man alles auseinander, riskiert man die Beschädigung von Teilen, die schwierig als Ersatz zu bekommen sind. Nimmt man zu wenig auseinander, erhält man nur eine oberflächliche Lackierung, die an diversen Kanten anstößt und später kleine - in unserem Fall rote - Linien zum Vorschein bringt. Wir beschießen, das Lenkrad, einen Teil des Tachos sowie die Mittelkonsole nicht anzurühren. Handschuhfach und verschiedene Lüftungsgitter werden allerdings entfernt.
Nach etwas mehr als einer Woche intensiver Vorbereitung steht von unserem Auto nur noch ein rudimentäres Gerüst im Raum - die Angst, dass es nie wieder einen voll funktionsfähigen Zustand erreichen wird, beschleicht uns immer mal wieder - doch es siegt unser Vertrauen in das tolle Team, das uns von Anfang an super betreut und tolle Arbeit leistet.
Der Tag der Lackierung steht an. Erst kurz zuvor hatten wir die finale Farbe, das RAL 7030 Steingrau, bei einem Zulieferer in Auftrag gegeben und damit unwiederruflich die Entscheidung über unsere neue Farbe getroffen.
Die Farbe wird in zwei Schichten aufgetragen. Zunächst eine Baissschicht, die mit etwas mehr Abstand und weniger Sprühdruck aufgetragen wird. Anschließend, nach einer kurzen Pause von wenigen Minuten, wird die finale Schicht aufgetragen diesmal mit weniger Abstand und mehr Druck..
Nach einer weiteren Pause wird abschließend der Klarlack aufgetragen. Wir hatten uns zuvor für ein glänzendes Finish entschieden, zum einen um das Auto weniger militärisch wirken zu lassen, zum anderen um eventuelle Schäden am Lack, die während der Reise entstehen können, einfacher reparieren zu können. Neben der glänzenden Wagenfarbe werden allerdings viele Details in schwarz seidenmatt lackiert, was mit dem grau sehr schön harmoniert und mit der matten Oberfläche einen schönen Kontrast zur glänzenden Wagenfarbe darstellt.
Detailarbeiten
Nach etwas mehr als einer Arbeitswoche ist unser Auto fertig lackiert. Es folgt eine weitere Woche, in der es vor allem um zwei Themen geht: Lackierung von Details in schwarzer Farbe sowie die Montage der Teile.
Viele Detailflächen werden schwarz seidenmatt und schwarz “Raptor” lackiert und müssen dazu ganz ähnlich wie die Karosserie vorbereitet werden.
Die Seitenflächen der Motorhaube (“Dreiecke” links und rechts) bekommen schwarze Raptorfarbe. Diese ist mit Metall-Flakes versehen und deutlich widerstandsfähiger gegenüber Kratzern als ein glatter Lack.
Auch die Stoßstangen, Kupplung, der Tankstutzen, die Leiter sowie die Seitenschweller-Leisten bekommen schwarze Raptor Farbe.
Die gesamte Front, also Kühlergrill, Mercedes-Stern sowie die Flächen dahinter, die man teilweise durch die Schlitze sehen kann, weden in schwarz seidenmatt lackiert.
Auch die 5 Felgen lassen wir in schwarz seidenmatt neu lackieren. Alles waren bereits von der Vorderseite schwarz lackiert (mittlerweile mit vielen Kratzern), doch die Rückseite war weiterhin Olivgrün. Vor allem beim Ersatzrad, das mit der sichtbaren Rückseite an der Hecktür Montiert ist, war das kein schöner Anblick.
Das längliche “Fake” Seitenfenster, das ich so gerne als “Leichenwagen-Optik” bezeichnet habe, wird ebenfalls in schwarz seidenmatt neu lackiert. Hier entscheiden wir uns aber dazu, diese Fläche durch eine “C-Säule” zu unterbrechen. Diese legen wir genau nach den Maßen des 5-Türers an. Diese kleine Veränderung lässt das Auto stabiler und weniger gestreckt wirken. Wir waren uns lange nicht sicher, ob es eine Gute Idee ist, diesen “Fake-Move” zu machen, sind aber letztlich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Während diese Teile nach und nach fertig werden, wird das Auto wieder zusammen geschraubt und nimmt Stück für Stück wieder seine vollständige Form an. Nach etwas mehr als 2 Wochen ist das Auto äußerlich fertig und sieht aus wie frisch aus der Fabrik.
Innenausbau
Um die Lackierung des Autos sauber umsetzen zu können, muss auch ein Großteil der Innenausstattung ausgebaut werden. Diese Gelegenheit nutzen wir, um eine ganze Reihe von Arbeiten im Innenraum vorzunehmen, die vor allem in der dritten Woche passieren:
Für den Dachhimmel und die Seitenwände kaufen wir neuen Stoff, der weicher und heller ist, und damit den Innenraum frischer und wohnlicher wirken lässt.
Den Boden (zuvor schwarzes Gummi) ersetzen wir durch einen zart braunen Laminatboden, der dem Innenraum eine gemütlich warme Atmosphäre verleiht.
Die Holzelemente (zuvor Natur-Maserung mit Schutzlack) werden weiß lackiert. Wir entscheiden uns vor allem deshalb für weiß, weil das Holz einen gelblichen Farbton hat, der nicht zum Rest der Ausstattung passt. Für die Zukunft können wir uns allerdings vorstellen, die Oberflächen mit einem neuen Holz zu versehen und damit zum natürlichen Look mit Maserung zurück zu kehren.
Details wie Schranktüren und Zierleisten lassen wir ebenfalls in Wagenfarbe lackieren, um die Außenfarbe auch innen noch einmal aufzugreifen.
Um dezent an die Zeit der Feuerwehr zu erinnern, installieren wir rote Gummibänder, die sich perfekt dazu eignen, Gegenstände während der Fahrt sicher zu befestigen.
Wir verlegen hinter den Seitenwänden und über dem Dachhimmel ca. 15 Meter Kabel, die später dazu dienen werden, verschiedene Verbraucher größtenteils “unsichtbar” zu versorgen. Zum Dach führen 2 Kabel für LED Scheinwerfer und Dachzelt Steckdose (USB). Aus dem Dachhimmel kommt mittig ein Kabel heraus, um eine kleine Lampe zu installieren. Auch die Seitenwände links und rechts haben einen Stromzugang bekommen, um später LED Leisten zu installieren, die den Innenraum indirekt ausleuchten und eine gemütliche Atmosphäre kreieren.
Die Sitze kommen zum Sattler und werden mit braunem Leder unserer Wahl neu gepolstert und bezogen. Sogar die Nähte werden vom Sattler in Wagenfarbe umgesetzt.
Offene Themen
Im Herbst soll die Elektrik auf Basis der neu verlegten Kabel erneuert werden und ein neuer Schaltkasten entstehen. Dieses Projekt möchten wir in Ruhe selbst machen, um genau zu verstehen, wie die Elektrik funktioniert.
Einer der LED Ringe unserer Scheinwerfer, die als Tagfahrlicht dienen, hat während der Reise durch den Balkan seinen Geist aufgegeben. Beide Tagfahrlichter sind nun abgeklemmt, und wir brauchen irgendwann wieder neue Scheinwerfer. Was lernen wir daraus? “Made with Chinesium” - Kauft keine China-Kacke!
Irgendwann soll mal ein neues Fahrwerk verbaut werden. So wie wir aktuell fahren, hat es keine Priorität, aber es ist Teil der Liste.
In Istanbul wird nach ca. 5000 km unser erster Ölwechsel durchgeführt, vermutlich im Frühjahr 2025.
Dankeschön!
Nach weniger als einem Monat erstrahlt unser alter G in neuem Glanz. Baujahr 1988? 36 Jahre? Niemals! Wie fabrikneu sieht er aus! Wir ziehen wieder ein, freuen uns auf die Weiterreise!
Großes Dankeschön an das gesamte Team bei VALI. Täglich waren wir in der Werkstatt vor Ort, konnten die Jungs kennen lernen und gemeinsam an diesem tollen Projekt arbeiten. Danke an unseren Lackierer Valdrin, dass du mit großer Hingabe alle Farbwünsche und Sonderwünsche erfüllt hat. Danke an den Lackier-Assistenten Renis, dass du so ziemlich alle Teile der Karosserie für die Lackierung vorbereitet hat. Danke an Nijazi, dass du uns zum Stoffhändler gebracht hast und den Innenausbau mit Dachhimmel und Seitenwänden unterstützt hast. Danke an Xhavit, dass du in allen Belangen (Schleifen, Schrauben, Sägen) das Priojekt weiter gebracht hast. Danke an Avni, dass du als Meister der Reinigung sowohl das Auto als auch sämtliche Einzelteile auf Vordermann gebracht hast. Danke an Xhelal, dass du als Lagerist alles auftreiben konntest, was wir gebraucht haben, ob Schleifpapier, besondere Klebstoffe oder seltene Schrauben). Danke an den Chef Vali persönlich, dass wir bei euch sein durften - das Auto war bei euch in guten Händen! Danke an Valis Bruder Adnan für den täglichen Austausch zu sämtlichen projektbezogenen Belangen. Und danke an Berat, dass du das Projekt von der Management Seite so toll betreut hast. Und danke an alle anderen, die irgendwo am Projekt beteiligt waren.
Gruppenfoto mit dem VALI Team in Pristina
Projekt erfolgreich abgeschlossen!
Auf einer kleinen Ziegenfarm in Nordmazedonien sehen wir das Ergebnis zum ersten mal in freier Natur - und sind mehr als begeistert.
Vollständige Liste der Arbeiten:
Lackierung Fahrzeug außen und innen in Steingrau
Lackierung der Seitenschweller in schwarz (Raptor Farbe)
Lackierung der “Fake-Seitenfenster” in schwarz (Seidenmatt)
Lackierung aller 5 Felgen in schwarz (Seidenmatt)
Lackierung der Seitenflächen (Dreiecke) auf der Haube in schwarz (Raptor-Farbe)
Lackierung der Regenrinne in schwarz (Seidenmatt)
Lackierung der Stoßstangen vorne und hinten in schwarz (Raptor-Farbe)
Lackierung der Einstiegsleiste hinten in schwarz (Raptor-Farbe)
Lackierung des Kühlergrills in schwarz (Seidenmatt)
Lackierung des Sterns vorne in schwarz (Seidenmatt)
Lackierung der Scheinwerfer-Gitter vorne in schwarz (Seidenmatt)
Lackierung der Leiter hinten in schwarz (Raptor-Farbe)
Lackierung des Tankstutzens in schwarz (Raptor-Farbe)
Lackierung des Scheinwerfer Schalters in schwarz (Seidenmatt)
Verschluss (Schweißen) von 24 Löchern seitlich im Dach (Befestigung des alten Dachträgers)
Verschluss (Schweißen) eines großen Lochs vorne im Dach (ca. 5 cm Durchmesser), Befestigung des alten Feuerwehr Scheinwerfers
Verschluss von 2 weiteren Löchern mittig im Dach (alte Kabelauslässe des Militärs)
Neuer Stoff für den Dachhimmel und die Seitenwände
Neuer Laminat Boden
Lackierung des Innenausbaus in weiß
Verlegen neuer Kabel im Innenraum (für Beleuchtung, Steckdosen, etc.)
Neues Leder für den Fahrer- und Beifahrersitz
Reparatur kleiner Schlaglöcher in der Windschutzscheibe
Neue Befestigung für die Lüftungsschlitze hinten
Entfernung von größerer Beule im Kotflügel vorne rechts
Entfernung kleiner Roststellen an den Radhäusern
Entfernung kleiner Roststelle im Fußboden auf der Fahrerseite
Entfernung kleiner Roststelle am Sitzgestell auf der Fahrerseite (verursacht durch Kondensation der dort verbauten Standheizung)
Entfernung der Nummernschild Beleuchtung hinten
Entfernung des zusätzlichen Stoßfängers vorne
Entfernung der Folierung auf der Motorhaube (mittig)
Entfernung der 6 gelben Reflektoren links und rechts am Fahrzeug
Entfernung des Marine Logos auf den Türen